Dr. med. Martin Metz Dr. med. Sabine Gräfin von Silva-Tarouca Dr. Univ. Bologna Andreas Hendel
Praxis Standort Übersee
08642 / 596690
Praxis Standort Grassau
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Geriatrie

Geriatrie (auch Altenheilkunde) richtet sich an unsere älteren Patienten

In den letzten Lebensjahren (oft um die 80 Jahre) hilft unsere professionelle Begleitung, das Leben noch genießen zu können und Selbstständigkeit zu bewahren. Soziale Unterstützung, spezielle Behandlungen und Vorsorgemaßnahmen, bringen Erleichterungen im Alltag. Die Autonomie und die Verbesserung der Lebensqualität des Patienten steht hierbei im Vordergrund.

Unser Behandlungsangebot umfasst:

  • Eingehende Untersuchung mit Fokus auf typische Alterserkrankungen
  • Vermittlung professioneller Unterstützung (wie Krankengymnasten)
  • psychologische Gespräche
  • praktische Tipps für die Erleichterung des Alltags
  • Aufklärung Angehöriger über Unterstützungsmaßnahmen und Copingstrategien

Definition des Geriatrischen Patienten

  • Ein hohes Lebensalter > 70 und älter begleitet von einer Kombination mehrerer Erkrankungen (Multimorbidität)
  • Ein hohes Lebensalter > 80 mit der alterstypischen Verletzlichkeit (Vulnerabilität) beispielsweise aufgrund von:
    • Komplikationen und Folgeerkrankungen
    • Gefahr der Chronifizierung
    • Gefahr durch Autonomieverlust/ Verschlechterung der Selbsthilfe

Durch Veränderungen im Alter sind geriatrische Patienten erhöht verletzlich. Organübergreifende Wechselwirkungen mit einhergehenden Defiziten auf Organebene, personaler Ebene und sozialer Ebene können auftreten.

 Die altersphysiologischen Veränderungen, manchmal in Kombination mit bestehenden oder latenten Schädigungen von Strukturen und Funktionen, können somatische, kognitive und affektive Einschränkungen hervorrufen. Es besteht eine Anfälligkeit in den folgenden Bereichen:

  • Immobilität
  • Verwirrtheit/Demenz
  • Sturzneigung
  • Inkontinenz
  • Isolation

Außerdem liegt meist eine verminderte Fähigkeit zur Anpassung und eine verringerte Kompensationsfähigkeit vor. Affektive und kommunikative Störungen sind ebenfalls häufig.